Dr. Riedl

 

Heilen und Vorbeugen mit Konzept

Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Allergien oder Migräne – die Liste der Zivilisationskrankheiten ist lang. Doch wer sich clever ernährt, kann sich effektiv schützen! Dr. Riedl ist sich sicher: Unsere Gene sind an die heutige Ernährung nicht angepasst – wir müssen daher zurück zu der Ernährungsform finden, die unser Körper versteht – zur artgerechten Ernährung – ein Begriff, den er geprägt hat. Artgerechte Ernährung hat nichts mit Paläo zu tun – sie ist ballaststoff- und kohlenhydratreich (niedriger Glyx), enthält zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, ist zu 80 % pflanzlich, enthält kaum rotes und viel weißes Fleisch, hochwertiges pflanzliches Protein, Nüsse, Gewürze und Kräuter. Über wissenschaftliche Grundlagen hinaus hat unser Ernährungs-Doc immer den Alltag im Blick. Denn nur, was du ohne viel Heckmeck umsetzen kannst, wird dir auch gelingen!


Dr. Riedl klärt auf

Dr. Riedl klärt auf

30 Prozent aller Krebspatienten in Deutschland verhungern

Unglaublich, aber wahr: In Deutschland sterben 30 Prozent der Krebserkrankten durch Verhungern und nicht direkt durch die Krebserkrankung. Der Grund: eine vorenthaltene Ernährungstherapie. Und besonders brisant dabei ist, dass die Ernährungstherapie helfen kann, die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu reduzieren und die Effektivität sogar noch zu steigern. Bei Krebserkrankungen soll die Ernährungstherapie dafür sorgen, dass der Körper bei erhöhtem Bedarf alles bekommt, was er für seinen Überlebenskampf braucht. Die richtige Eiweißmenge, ausreichend Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, die gegen Krebs wirken. Wichtig dabei ist auch die richtige Dosierung. Jede Krebstherapie sollte also unbedingt auch von einem erfahrenen Ernährungsmediziner begleitet werden.

Die meisten Pillen sind überflüssig

Die in Deutschland weit verbreitete 5-Minuten-Medizin reicht gerade mal aus, um ein Rezept auszustellen. Aber: 80 Prozent aller Krankheiten sind ernährungsbedingt. Der Grundsatz der Medizin ist die Ursachenbekämpfung. Sie kommt dennoch zu kurz. Noch dazu hat sich eine ganze Medikamentenindustrie entwickelt, die viele Krankheiten auf eine chemische Art behandeln möchte. Doch diese nicht ursächliche Behandlung verstößt gegen den obersten Grundsatz in der Medizin. Durch artgerechte Ernährung lassen sich zahlreiche Krankheiten verhindern und behandeln. Sie ist die Basis der Ernährungstherapie – 20 Jahre Erfahrung und die Studienergebnisse der letzten Jahre geben uns Recht.

Wer richtig isst, braucht keine Gelenk-OP

Rund 170.000 Gelenkersatzoperationen werden jedes Jahr durchgeführt – und die Patienten werden immer jünger. Dabei sind 30-50 % aller Fälle sind vermeidbar: Mit Bewegung, das ist bekannt, aber besonders und noch viel mehr durch die richtige Ernährung. Die beiden wichtigsten Säulen sind Gewichtsreduktion und eine antientzündliche Ernährung – das reduziert Schmerzen. Beides kann durch die Artgerechte Ernährung erreicht werden.



 

Das große Standardwerk

Artgerechte Ernährung

Mit dem Konzept der artgerechten Ernährung ist es Dr. Riedl gelungen, tausende von Patienten von funktionalen und unspezifischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Schmerzen, Allergien oder Migräne zu heilen. Jetzt gibt es sein Erfolgskonzept als umfassendes Standardwerk für zu Hause:
  • Spannender Reportageteil: die zehn gesündesten Länder der Welt
  • Plan für die Ernährungsumstellung
  • Einfache Rezepte
  • Umfassender Beschwerdeteil mit Tipps zur Ernährung und den besten Begleitmaßnahmen

Auch erhältlich im lokalen Buch- und Fachhandel.

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5 Fragen an Dr. Riedl

Unser Top-Experte für Ernährungsmedizin

Dr. Riedl ist Facharzt für Innere Medizin und setzt sich als Vorstandsmitglied des Bundes der Deutschen Ernährungsmediziner (BDEM) für Aufklärung rund ums Thema Ernährung ein. In seinem Zentrum für Ernährungsmedizin hilft er vielen Menschen, deren Beschwerden die Schulmedizin ratlos machen. Vielen Fernsehzuschauern ist er aus der NDR-Staffel „Die Ernährungsdocs“ und Auftritten in anderen TV-Sendern bekannt.


 

Wusstest du schon…

Was du mit Ernährung alles für deine Gesundheit tun kannst?

Krankheiten Lexikon

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Klick dich durch unser Krankheiten Lexikon, um die besten Tipps für deine Gesundheit zu finden!

Manche Krankheiten sind unheilbar, doch durch einen artgerechten Lebensstil ist es möglich zu verhindern, dass sie überhaupt entstehen. Und auch wenn du schon erkrankt bist, kannst du durch eine gezielte Ernährungsumstellung viel bessere Werte, eine Linderung der Beschwerden und neue Lebensfreude erreichen.

 

Arthrose


Die weltweit häufigste Gelenkerkrankung macht sich bemerkbar durch den fortschreitenden Abrieb des Knorpels an den Gelenken. Typische Anzeichen für Gelenkverschleiß sind Schmerzen, Steifigkeitsgefühl und Bewegungsdefizit im betroffenen Gelenk, Belastungsschmerzen bei starker Beanspruchung, Anlaufschmerz, eine kurze Morgensteifigkeit der Gelenke, sowie Schwellungen am Gelenk durch Entzündungen.

Eine Arthrose kann in jedem Gelenk entstehen. Am häufigsten tritt sie jedoch in Gelenken auf, die stärker durch das Körpergewicht belastet werden. Hierzu gehören: Knie (Gonarthrose), Hüften (Coxarthrose), aber auch Hand- und Fingergelenke.

Arthrose

Das kannst du für dich selbst tun


  • Sorge für ein gesundes Gewicht, um deine Gelenke zu entlasten. Hierzu empfiehlt sich neben einer Ernährungsumstellung Intervallfastenphasen von etwa 16 Stunden Dauer.
  • Stelle auf eine antientzündlich wirkende Ernährungsweise um.
  • Höre mit dem Rauchen auf.
  • Bewege dich regelmäßig. Durch Walking, Radfahren, Schwimmen oder Aquagymnastik bei niedriger Belastung kann man das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen.
  • Nehme täglich 5 Gramm Hagebuttenpulver zu dir. Die Hagebutte enthält sogenannte Galaktolipide, die den Knorpelabbau hemmen können.

Deine Top 3 Lebensmittel


Topinambur

Topinambur

Die Erdartischocke ist reich an knorpelstabilisierendem Silizium. Auch der Kalziumgehalt ist beachtlich. Die Knolle kann wie die Kartoffel verwendet werden.

Cumin

Cumin

Reich an entzündungshemmenden Antioxidantien ist eine Gewürzmischung aus Kreuzkümmel, Koriander und Muskat (je eine Messerspitze, 1–2 Mal täglich).

Gemeiner Lein

Gemeiner Lein

Die besonders in Lein- und Walnussöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren unterstützen den Organismus effektiv dabei, die Entzündung zu bekämpfen.

Tipps zu weiteren Krankheiten und genauere Ernährungsempfehlungen findest du in „Artgerechte Ernährung“.

Bluthochdruck


Bei Bluthochdruck (Hypertonie) werden dauerhaft zu hohe Blutdruckwerte gemessen. Diese kommen dadurch zustande, dass bei jedem Herzschlag Blut aus vom Herzen in die Blutgefäße gepumpt wird. Dabei übt das Blut von innen Druck auf die Gefäßwände aus.

Bei dauerhaft erhöhtem Gefäßdruck ist eine frühzeitige Therapie wichtig. Deshalb sollte man erste Anzeichen sehr ernst nehmen: Schwindel, Kopfschmerzen (vor allem kurz nach dem Aufwachen und eher im Hinterkopf), Schlafstörungen, Nervosität, Ohrengeräusche, leichte Ermüdbarkeit, Nasenbluten, Kurzatmigkeit, gerötetes Gesicht und Übelkeit.

Bluthochdruck

Das kannst du für dich selbst tun


  • Salzreduktion: Patienten sollten maximal 5 bis 6 Gramm Kochsalz oder 2 bis 2,4 Gramm Natrium pro Tag zu sich nehmen.
  • Alkoholreduktion: Die Deutsche Hochdruckliga empfiehlt: Männer sollen weniger als 20 bis 30 Gramm Alkohol am Tag trinken, Frauen weniger als 10 bis 20. Das entspricht etwa einem ½ Liter Bier oder ¼ Liter Wein (Frauen jeweils die Hälfte).
  • Leichte Ausdauersportarten wie Nordic Walking oder Radfahren.
  • Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder Qi Gong beruhigen das sympathische Nervensystem, wodurch sich die Gefäße weiten.

Deine Top 3 Lebensmittel


Hibiskus

Hibiskus

Studien haben gezeigt: Wer 3 große Tassen Hibiskustee pro Tag trinkt, kann innerhalb von 6 Wochen seinen Blutdruck messbar senken. Auslöser dafür sind die darin enthaltenen Anthocyane.

Rote Bete

Rote Bete

Die rote Knolle soll den Blutdruck genauso gut senken wie Medikamente. 500 ml Rote-Bete- Saft sind laut aktuellen Studien besonders effektiv.

Ananas

Ananas

Die Tropenfrucht ist reich an Vitamin A, C und E sowie Magnesium und Zink. Ihr blutdrucksenkende Wirkung entfaltet sie aufgrund der enthaltenen Salicylsäure, die das Blut verflüssigt.

Tipps zu weiteren Krankheiten und genauere Ernährungsempfehlungen findest du in „Artgerechte Ernährung“.

Gicht


Gicht entsteht, wenn der Körper zu wenig Harnsäure ausscheidet. Hat die Harnsäurekonzentration einen kritischen Wert überschritten, kommt es zu einem akuten Gichtanfall, also starken Schmerzen an einem Gelenk. Oft am Fuß. Das Gelenk ist dabei hochempfindlich und kleinste Berührungen können den Schmerz verstärken. In der Folge schwillt die Stelle an, wird heiß und verfärbt sich. Nach einigen Tagen klingt der Anfall ab.

Der Anteil der von Gicht betroffenen Menschen ist in den letzten Jahren stark angestiegen: Ungefähr fünf Prozent der Deutschen sind von der Erkrankung betroffen

Gicht

Das kannst du für dich selbst tun


  • Beim akuten Anfall das entzündete Gelenk hochlagern und ruhigstellen. Zur Bekämpfung des Hitzegefühls sind kühlende Umschläge mit Alkohol empfehlenswert (60-prozentiger Isopropylalkohol im Verhältnis 1:3 mit Wasser verdünnt).
  • Purinhaltige Lebensmittel vermeiden: Anchovis, Brathähnchen, Forelle,Hering, Kalbsleber, Kalbslende, Rinderfilet, Salami, Sardellen, Schellfisch, Schweinenieren und Schweineschnitzel.
  • Fruktose in Getränken und Süßem meiden: Ein weiterer »Gichtförderer« ist Fruchtzucker. Studien zeigen, dass Fructose bei Menschen mit erhöhtem Harnsäurespiegel genauso ungünstig wirke wie Alkohol. Kritisch sind alle Softdrinks und Multivitaminsäfte, die mit Fruktosesirup gesüßt sind. Auch Müsliriegeln, Fruchtjoghurt, Eis und andere Süßigkeiten sind reich an Fruchtzucker, deshalb besser Finger weg!
  • Viel trinken: Mindestens zwei bis drei Liter Wasser am Tag und kein Alkohol! Durch Bier und Hochprozentiges steigt die Harnsäurekonzentration im Blut an. Empfehlenswert sind Mineralwässer, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie schwarzer Tee, Kaffee oder Kakao.
  • Bauchfett reduzieren: Auf diese Weise wird die Harnsäure am effektivsten gesenkt. Achtung: es kann anfangs zum Anstieg der Werte kommen.

Deine Top 3 Lebensmittel


Kohl

Kohl

Für Gichtpatienten ist eine Versorgung mit Vitamin C besonders wichtig. Vorbeugend wirkt laut Studien eine Dosis von mind. 1500 mg. Gute Pflanzliche Quellen sind Orangen, Grapefruits, Zitronen und Kohlgemüse, das Zitrusfrüchte um Längen schlägt.

Birkenblätter

Birkenblätter

3 EL Birkenblätterin 1 l kochendes Wasser geben, 10 Minuten ziehen lassen und über den Tag verteilt trinken. Ideal ist auch eine Teemischung aus jeweils 50 g Brennnessel, Birkenblättern, Berberitze und Wacholder.

Kaffee

Kaffee

Langzeitstudien belegen, dass Kaffee in Bezug auf Gicht einen günstigen Einfluss haben könnte:So ergab eine Auswertung von Daten der Nurses Health Study mit fast 90 000 Frauen, dass der regelmäßige Genuss von Kaffee das Risiko für Gicht verringern

Tipps zu weiteren Krankheiten und genauere Ernährungsempfehlungen findest du in „Artgerechte Ernährung“.

Infektneigung


Der grippale Infekt tritt oft nach Kälte- oder Nässeeinwirkung oder Stress auf, wenn der Körper geschwächt ist und entwickelt sich langsam. Ist das Immunsystem des Körpers geschwächt – etwa durch Stress, durch Kälte oder durch Nässe –, erkältet man sich leichter. Aber auch Schlafmangel schwächt die Körperabwehr sehr. Ansteckend ist die Krankheit nicht nur durch Erkrankte, sondern auch durch scheinbar Gesunde in der Inkubationszeit, wenn sich der Infekt noch nicht bemerkbar macht. Die Viren verbreiten sich durch Tröpfcheninfektion (beim Husten oder Niesen) oder durch Schmierinfektion (über die Hände).

Typische Krankheitsanzeigen sind: Kratzen und Trockenheitsgefühl im Hals und Schmerzen beim Schlucken, Schnupfen, Frösteln, Müdigkeit Kopfschmerzen und/oder Gliederschmerzen, sowie erhöhte Temperatur.

Infektneigung

Das kannst du für dich selbst tun


  • Ziehe dich zurück und verzichte auf Sport, denn dieser schwächt das Immunsystem zusätzlich.
  • Inhaliere heißen Wasserdampf mit Kamillen- oder Salbeitee.
  • Trinke warme Getränke (Tees, Brühen).
  • Nehme Lutschtabletten (zum Beispiel Isla Moos).
  • Probiere warme Halswickel.
  • Rauche nicht!
  • Achte auf Handhygiene.
  • Schlafe ausreichend viel.
  • Regelmäßiges Nasenduschen mit Emsersalz (Drogeriemarkt) in Erkältungsphasen wirken vorbeugend auf Infekte der oberen Luftwege und verkürzen die Krankheitsdauer.

Deine Top 3 Lebensmittel


Rote Zwiebel

Rote Zwiebel

wirkt antibakteriell und antiseptisch: 1 rote Zwiebel klein hacken und mit 3 EL Honig in ein Einmachglas geben, gut mischen und 12– 15 Stunden stehen lassen. 3-mal täglich 1 EL lutschen.

Ingwer

Ingwer

Ingwer wirkt schleimlösend und entzündungshemmend, reduziert den Hustenreiz, hilft gegen Schnupfen und stärkt das Immunsystem. Entweder roh essen oder als Sud trinken.

Königskerze

Königskerze

Königskerzentee wirkt schleimlösend: 1–2 TL Königskerzenkraut mit gekochtem Wasser aufbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Pro Tag 2–3 Tassen trinken, bis die Erkältung abklingt.

Tipps zu weiteren Krankheiten und genauere Ernährungsempfehlungen findest du in „Artgerechte Ernährung“.

Lactoseintoleranz


Um die in Milchzucker enthaltenen Zuckerketten aufzuspalten, braucht man ein Enzym, namens Laktase. Dieses wird normalerweise von den Schleimzellen im Dünndarm hergestellt – bei Menschen mit Laktoseintoleranz allerdings nicht oder nicht in ausreichender Menge. In diesem Fall wandert der Milchzucker weiter in den Dickdarm. Dort ernähren sich Darmbakterien davon und hinterlassen dabei Abfallprodukte, die die typischen Beschwerden auslösen.

Zu den Symptomen können gehören Blähbauch und Unterbauchschmerzen, Völlegefühl und Darmgeräusche, Durchfall und schmerzhafter Stuhldrang, Übelkeit, manchmal auch Verstopfung.

Lactoseintoleranz

Das kannst du für dich selbst tun


  • Genau hinschauen: Viele Lebensmittel können Laktose enthalten, obwohl man es nicht vermutet. Gerade bei Fertigprodukten solltest du die Zutatenliste genau studieren. Prozessierte Lebensmittel haben in den Industrieländern häufig Lactosebeimengungen, die niemand vermutet: etwa Backwaren aller Art, Brotaufstriche, Fertiggerichte, Fischkonserven, Fleisch- und Wurstwaren, Gemüsekonserven, Gewürzmischungen, Margarine (häufig auch laktosefreie), Mayonnaise Müslimischungen, Pesto, Salatdressing.
  • Weitere Bezeichnungen, die ein Lebensmittel für einen von Laktoseintoleranz Betroffenen als ungeeignet kennzeichnen, sind: Milchpulver, Sahnepulver, Laktosemonohydrat, Trockenmilch, Süßmolke, Kefir, Schokoladenzubereitung, Lactit oder E966.

Deine Top 3 Lebensmittel


Sesamsamen

Sesamsamen

Da Milch und Milchprodukte die Hauptlieferanten für Calcium sind, sollten Sie die entstehende Lücke durch caliciumreiche Lebensmittel ausgleichen. Zu den besten pflanzlichen Quellen zählen Sesamsamen, vor allem geröstet, aber auch Mandeln, Paranüsse und Haselnüsse.

Hartkäse

Hartkäse

Viele Käsesorten enthalten nur noch geringe Mengen Laktose, da diese beim Reifeprozess in Milchsäure umgewandelt wird, etwa bei Appenzeller, Bergkäse, Cheddar, Gouda, oder Parmesan. Sauermilchprodukte, wie Butter oder Dickmilch, Joghurt oder Kefir werden meist gut vertragen.

Mangold

Mangold

Blattgemüse wie Mangold, Grünkohl, Spinat und Schwarzkohl liefern den wichtigen Baustein für Knochen und Gewebestrukturen. Ebenfalls günstig sind. Sojaprodukte und kalziumreiche Mineralwässer.

Tipps zu weiteren Krankheiten und genauere Ernährungsempfehlungen findest du in „Artgerechte Ernährung“.

Migräne


Die Kopfschmerzerkrankung tritt anfallsartig und periodisch auf. Typische Symptome, die gleichzeitig auftreten müssen, sind: mäßige bis starke, pulsierende, einseitige Kopfschmerzen, die erheblich beeinträchtigen. Bei Aktivität kommt es zu Verschlimmerung. Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit können auftreten, ebenso wie Sehstörungen, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Übelkeit.

Frauen zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr sind am häugigsten betroffen und dreimal öfter als Männer. Aber auch Kinder können Migräneanfälle bekommen: Etwa vier bis fünf Prozent aller Schulkinder haben Migräne.

Lactoseintoleranz

Das kannst du für dich selbst tun


  • Ein Kopfschmerztagebuch kann dabei helfen, Triggerfaktoren zu erkennen, die man dann vermeiden kann. Trage dazu über mehrere Wochen folgende Angaben in einen Kalender ein: Schweregrad, Dauer und Lokalisation des Schmerzes, Begleitsymptome (wie etwa Übelkeit), besondere Vorkommnisse (zum Beispiel Stress, gestörter Schlaf), bestimmte Nahrungsmittel, Medikamente oder andere Maßnahmen.
  • Um für eine Migräneattacke weniger anfällig zu sein, kann eine Ernährungsumstellung sinnvoll sein.
  • Verzichte möglichst auf Alkohol, meide Lärm, sorge für ausreichende Entspannung und einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus.
  • Moderater Ausdauersport wie Walking, Schwimmen, Radfahren ist ebenfalls erfolgversprechend.
  • Vielen Patienten helfen außerdem Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung, Akupunktur, oder Hypnose.

Deine Top 3 Lebensmittel


Ingwer

Ingwer

Schmerzhemmende Inhaltsstoffe, wie Gingerol, gelten als Attackenbremse. Für empfindliche Gaumen: Rohe Stücke mit heißem Wasser als Tee aufbrühen.

Seefisch

Seefisch

Fettreiche Seefische wie Makrele, Hering und Lachs sind Top-Lieferanten für Omega- 3-Fettsäuren. Sie halten die Gefäße geschmeidig und schützen vor Entzündungen und Plaques.

Butter

Butter

versorgt die Zellen mit Alpha-Linolensäure. Die hält die Zellmembran geschmeidig und sorgt für eine gute Fließeigenschaft des Bluts. Ideal ist Süßrahm- oder Sauerrahmbutter.

Tipps zu weiteren Krankheiten und genauere Ernährungsempfehlungen findest du in „Artgerechte Ernährung“.

Neurodermitis


Neurodermitis (atpisches Ekzem) ist eine anlagebedingte Ekzemerkrankung, die vor allem im Kindesalter auftritt, aber bis über das dreißigste Lebensjahr hinweg anhalten kann. Das typischste Krankheitsanzeichen der Neurodermitits ist der quälende Juckreiz. Auf der Haut zeigen sich unscharf begrenzte entzündliche Verdickungen mit kleinsten Bläschen und Knötchen. Diese können auch nässen. Oft betrifft sie Kopfhaut, Gesicht und Hände sowie die Streckseiten von Armen und Beinen.

Im weiteren Verlauf kommen zu den Hauterscheinungen Heuschnupfen und eine allergische Bindehautentzündung hinzu in seltenen Fällen auch allergisches Bronchialasthma.

Neurodermitis

Das kannst du für dich selbst tun


  • Vermeide Faktoren, die als Auslöser für Krankheitsschübe erkannt wurden. Es lohnt sich beispielsweise zu prüfen, ob der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel eine Besserung der Symptome mit sich bringt. So kann es sein, dass Zitrusfrüchte, Obstsäfte, Alkohol und stark gewürzte Speisen den Hautzustand verschlechtern.
  • Anders anziehen: Kratzende Kleidung und Schwitzen begünstigen das Auftreten von Ekzemen. Seide, Baumwolle und Leinen sind luftdurchlässig und wirken wenig reizend.
  • Klimatherapie: Als Unterstützung bei Neurodermitis hat sich ein Klimawechsel bewährt. Günstig ist vor allem ein längerer Aufenthalt an Nord- oder Ostsee sowie im Hochgebirge. Dort gibt es wenig allergieauslösende Substanzen. Außerdem bessern sich bei den meisten Betroffenen die Symptome durch Sonnenbestrahlung.
  • Neurodermitis-Schulungen: Wegen der hohen psychischen Belastung der Erkrankten, werden für Familien von Kindern mit Neurodermitis Schulungen angeboten. Ziele ist das Erlernen von Bewältigungsstrategien und eine Verbesserung der Lebensqualität

Deine Top 3 Lebensmittel


Borretsch

Borretsch

Die Einnahme von Linolensäure kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Sie ist reichlich in Nachtkerzen- und Borretschöl vorhanden, die als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich sind.

Lauch

Lauch

Eine gute Darmflora schützt das Immunsystem und kann regulierend wirken. Inulin sorgt für ein gesundes Mikrobiom im Darm. Das Kohlenhydrat kommt auch in Schwarzwurzeln, Chicorée und Topinambur vor.

Algen

Algen

Sie schmecken im Smoothie und enthalten vergleichsweise viel Kalzium: Spirulina-Algen haben 120 mg pro 100 g zu bieten. Noch kalziumreicher sind Braunalgen, denn 100 g enthalten etwa 1000 mg.

Tipps zu weiteren Krankheiten und genauere Ernährungsempfehlungen findest du in „Artgerechte Ernährung“.

Osteoporose


Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die sich durch eine Minderung der Knochenmasse manifestiert, welche durch eine Verschlechterung des Aufbaus und der Funktion des Knochens entsteht. Im Anfangsstadium der Erkrankung bestehen kaum Beschwerden, sodass die Diagnose oft erst spät gestellt wird. Bei fortschreiten und wenn die Osteoporose nicht behandelt wird kommt es häufig zu Verformungen der Wirbelsäule und der Wirbelkörper und schließlich zu Wirbelzusammenbrüchen.

In der Regel sind meist ältere Menschen im Alter von über 50 Jahren davon betroffen. Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann leidet hierzulande unter dem Knochenschwund.Im Extremfall kann ein Patient pro Jahr bis zu sechs Prozent seiner Knochenmasse verlieren.

Osteoporose

Das kannst du für dich selbst tun


  • Spazierengehen: Regelmäßige Spaziergänge fördern den Knochenaufbau und hemmen den Knochenabbau. Auch Schwimmen ist sehr effektiv.
  • Rückenschonendes Verhalten: Achte immer auf eine aufrechte Sitzposition und wechsele deine Sitzhaltung regelmäßig. Trage keine schweren Lasten. Erneuere durchgelegene Matratzen.
  • Sorge für eine kalziumreiche Ernährung mit Milchprodukten und kalziumhaltigem Wasser. Erwachsene sollten pro Tag 1000 bis 1500 Milligramm Kalzium aufnehmen.
  • Viel Vitamin D: Esse regelmäßig Produkte mit viel Vitamin D, zum Beispiel fettreiche Fischsorten (wie Hering), Fischöl und Eigelb. Setze Gesicht und Hände (und wenn möglich auch andere unbedeckte Körperstellen) regelmäßig dem Sonnenlicht aus.
  • Meide Lebensmittel mit sehr viel Phosphat. Sie hemmen die Kalzium- Aufnahme im Darm und fördern die Kalziumfreisetzung aus den Knochen. Phosphatreich sind zum Beispiel Fleisch- und Wurstwaren, Schmelzkäse und Colagetränke.
  • Vermeide Untergewicht. Ein zu geringes Körpergewicht ist mit einer erniedrigten Knochendichte verbunden und erhöht das Risiko für Oberschenkelhals- und andere Knochenbrüche. Ideal ist Normalgewicht.
  • Verzichte auf Nikotin und Alkohol und trinke wenig Kaffee.

Deine Top 3 Lebensmittel


Kohl

Kohl

Neben dem Sonnenvitamin D und Kalzium ist Vitamin K der dritte wichtige Vitalstoff im Anti-Osteoporose- Bund. Es hilft dem Körper, das für die Knochenfestigkeit wichtige Osteocalcin zu bilden und ist enthalten in grünem und rotem Gemüse, Kohl, Milchprodukten und Geflügel.

Pflaumen

Pflaumen

Pflaumen enthalten Polyphenole, sie wirken als starke Antioxidantien und helfen den Knochenverlust zu reduzieren. Pflaumen sind außerdem sehr reich an den Spurenelementen Bor und Kupfer, die für die Knochenbildung sehr wichtig sind.

Mandeldrink

Mandeldrink

Die »Milch« aus Mandeln ist reich an Kalzium und Flavonoiden, die die Zellen schützen. Ein Mandeldrink enthält außerdem viel Magnesium, das für den Knochenerhalt unentbehrlich ist.

Tipps zu weiteren Krankheiten und genauere Ernährungsempfehlungen findest du in „Artgerechte Ernährung“.




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